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Gegenstromprinzip

Ein Warmwasserspeicher (Grafik: BImA).

Das Gegenstromprinzip bei der zentralen Warmwassererzeugung

Das heiße Wasser vom Heizkessel wird durch einen Warmwasserspeicher für Dusche und Waschbecken gepumpt. Aufgrund der geringeren Dichte steigt in diesem Speicher das warme Wasser nach oben und das kalte Wasser sinkt zum Boden des Behälters. Das sehr warme Heizungswasser in den Rohrschlangen erwärmt nun die obere Schicht im Speicher und kühlt dabei ab. Auf dem Weg nach unten kann dieses abgekühlte Wasser immer noch Wärmeenergie an das kühlere Wasser am Boden des Speichers abgeben. So wird die vorhandene Energie des Heizungswassers effizient genutzt. Weniger warmes Wasser erwärmt kaltes Frischwasser aus der Wasserleitung, sehr warmes Wasser erwärmt das bereits unten vorgewärmte und aufsteigende Wasser.

Das gleiche Prinzip nutzt man auch beim Reinigen, vor allem in der Industrie - aber auch zu Hause. Stark verschmutze Teile werden in der Regel mit verschmutztem Wasser abgespült, bevor sauberes Wasser dann die Endreinigung erledigt. Dieses nun auch verschmutzte Wasser wird dann wieder für eine grobe Reinigung verwendet.