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Energiespartipps zum Thema Internetnutzung

Die Nutzung von Internet und digitalen Technologien nimmt mittlerweile einen großen Bestanteil unseres Alltags ein. Hier entstehen enorme Verbräuche denen wir mit kleinen Verhaltensanpassungen begegnen können. 

Besser im WLAN und mit dem Smartphone surfen, nicht mit mobilen Daten bzw. am Computer.

Das Surfen im WLAN benötigt weniger Energie und damit Strom als das Surfen über die Infrastruktur des Mobilfunks. Das liegt unter anderem an den Funkmasten, die die Funkwellen und deren Energie nicht gezielt an einen Empfänger versenden, sondern weitflächig verteilen.

Ein Smartphone oder ein Tablet benötigt im Normalfall weniger Energie für die selbe Leistung im Vergleich zu einem Desktop-PC oder Laptop.

Ladegeräte und Netzteile vom Strom trennen.

Diese Geräte werden oft noch von Strom durchflossen, wobei die Verluste mehr oder weniger hoch sein können. Doch selbst bei geringen Verlusten: Sehen Sie dies als Übung für energiebewusstes Verhalten. Einsparhandlungen müssen im wahrsten Sinne des Wortes gelernt werden. Je mehr Einsparhandlungen Sie ausführen, desto eher werden diese - und auch ähnliches Verhalten - zur Gewohnheit.

Musik ohne Videostream anhören (z.B. nicht auf YouTube).

Ganz klar: Sie sparen die umfangreichen Daten der Videoübertragung, wenn nur Audioinhalte abgerufen werden. Und wenn hören das Ziel ist, spricht nichts dagegen.

Keine Videos nebenher laufen lassen, bewusst konsumieren.

Bewusstsein ist ein zentrales Thema des energieeffizienten Nutzerverhaltens. Machen Sie Dinge bewusst und nicht nebenbei. Sie haben von der entsprechenden, bewusst ausgeführten Tätigkeit dann auch mehr.

Daten in der Cloud auf ein Minimum begrenzen.

Werden Daten in der Cloud gespeichert, sind sie in Rechenzentren gespeichert, die wegen der ständigen Verfügbarkeit auch dauerhaft betrieben werden müssen. Daten die hingegen auf einem USB-Stick, einer Speicherkarte oder der Festplatte gespeichert werden, benötigen nicht dauerhaft Strom.

Alte und überflüssige E-Mails löschen. Abmelden nicht benötigter Newsletter.

300.000 gelöschten Mails entsprechen einer freigelegten Serverkapazität von 50 Gb und einer Ersparnis von 1,7 kg CO2. Falls Sie keine 300.000 E-Mails zu löschen haben, so tragen Sie gerne einen Teil dazu bei.

Vorausschauend kaufen. Bei Elektrogeräten auf das Label „Blauer Engel“ oder „TCO Certified“ achten.

Gerätegenerationen auslassen und vorhandene Geräte lange nutzen.

Nicht nur der Stromverbrauch im Betrieb ist beeinflussbar, sondern auch die Neuanschaffung von Geräten. Müssen Sie immer die neueste Generation in Händen halten oder können Geräte auch bis zu dem Zeitpunkt ihren Dienst leisten, an dem wichtige Apps noch angemessen nutzbar sind, der Speicherplatz ausreicht oder der Akku noch durchhält?

Helligkeit der Displays und Bildschirme verringern.

Eine der wichtigsten und schnell zu erledigenden Einstellungen für einen geringeren Stromverbrauch.

Verringern Sie Suchmaschinen-Anfragen. Speichern Sie doch einfach häufig besuchte Seiten als Favorit. 

Push-Mails mit festgelegtem Abruf-Intervall einrichten.

Sie werden damit nicht sofort, sondern in Intervallen über eingehende E-Mails informiert. Vielleicht reicht diese Information stündlich. Oder Sie stellen diese Funktion ganz aus und schauen einfach ab und zu nach.

Geräte zu Hause abschalten, inkl. WLAN über Nacht. (Wärmeentwicklung)

WLAN ausschalten kann gut 10 Watt weniger Leistungsaufnahme bedeuten. Das macht bei acht Stunden Nachtruhe knapp zehn Euro im Jahr. Wenn Sie tagsüber auf der Arbeit sein sollten und das WLAN ausgeschaltet lassen, verdoppelt sich das. Im Sommer wird es noch wesentlich wertvoller, da jede Kilowattstunde Stromverbrauch die Räume aufheizt.