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Ablauf von Aktionswochen/-tagen

Das Einmaleins einer Aktionswoche

Eine wichtige Besonderheit des Konzepts der Aktionswochen und Aktionstage ist die Tatsache, dass das häufig sehr abstrakt bleibende Thema „Klimaschutz“ auf eine bestimmte Dienststelle bzw. ein bestimmtes Gebäude heruntergebrochen wird: Beide Veranstaltungsformate machen Klimaschutz konkret! Das besonders Spannende dabei: Diese Veranstaltungen finden im Rahmen der „mission E“ der BImA statt; ihr Ziel ist es deshalb, die Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten zu sensibilisieren. Und damit dies gelingt, lassen sich – in unterschiedlicher Ausprägung – sowohl in einer Aktionswoche als auch an einem Aktionstag vielfältige Aspekte miteinander kombinieren: Information, Sensibilisierung, Motivation, Inspiration, Eigenaktivität, Anreize, Beratung und Weiterbildung. Denn je größer bei einer Veranstaltung der „mission E“ der Facettenreichtum der Aktivitäten und Angebote ist, desto mehr Beschäftigte werden tatsächlich erreicht.

Unter den vielen möglichen Aktivitäten einer Aktionswoche spielt die Messung des Stromverbrauchs der betreffenden Dienststelle eine herausragende Rolle. Denn die Projektbeteiligten und die Beschäftigten sollen die Aktionswoche nicht nur mit einem guten „Bauchgefühl“ beenden: Die Stromverbrauchsmessung dient dazu, die erzielten Einsparungen zu dokumentieren. Im Idealfall lassen sich diese sogar bereits während der Aktionswoche ermitteln, so dass das Projektteam den Beschäftigten tägliche Rückmeldungen darüber geben kann, welche positiven Auswirkungen ein energiebewusstes Verhalten am Arbeitsplatz hat. Und derart schnelle, aktuelle und regelmäßige Rückmeldungen zu den positiven Effekten des veränderten Nutzerverhaltens führen häufig zu einem „Schneeballeffekt“ im Hinblick auf die Motivation der Menschen.

Das Konzept der Aktionswochen ist kein enges Korsett. Die im Zuge der „mission E“ der BImA zusammen mit den Dienststellen durchgeführten Aktionswochen laufen nicht immer identisch ab, deshalb gibt es keinen fest vorgegebenen Ablaufplan. Gemeinsam mit der jeweiligen Dienststelle wird festgelegt, wie das Programm ihrer Aktionswoche schlussendlich aussehen soll. Das mögliche Programm ist vielfältig:

Multiplikatoren-Schulung
Vor der Aktionswoche findet für all diejenigen, die sich auf Seiten des Liegenschaftsnutzers und der BImA als Multiplikatoren an der Aktionswoche beteiligen, eine halbtägige Schulung statt.

Bürorundgänge
In Zweierteams besuchen die Multiplikatoren alle Büros, um die Beschäftigten in kurzen persönlichen Gesprächen dafür zu gewinnen, die Aktionswoche aktiv zu unterstützen.

Informations- und Beratungsstand
Während der gesamten Aktionswoche steht an einer möglichst zentralen Stelle ein Informationsstand der BImA, an dem sich die Beschäftigten immer zur Mittagszeit zu allen erdenklichen Energiethemen beraten lassen können.

„Showroom“ mit Elektrogeräten
Um das Thema „Energie“ während der Aktionswoche erlebbar zu machen, empfiehlt es sich, eine Ausstellung von Elektrogeräten, insbesondere aus dem Privathaushalt, zu organisieren: Jedes Gerät erhält hier einen Verbrauchssteckbrief, aus dem ersichtlich ist, wie hoch das gerätespezifische Einsparpotenzial des energiebewussten Verhaltens ist.

Messgeräteverleih
Am Infostand erhalten die Beschäftigten nicht nur verschiedene Materialien, sondern auch Strommessgeräte zur Ausleihe, mit deren Hilfe sie zuhause heimliche „Stromfresser“ entdecken können.

Energiesparquiz
Das Energiesparquiz bringt die Beschäftigten dazu, sich die Informationsmaterialien der „mission E“ der BImA einmal etwas genauer anzusehen. Die Auslobung möglichst attraktiver Preise unterstützt die Bereitschaft zur Teilnahme.

Kurzseminare „Die zweite Miete senken“
In ein- bis anderthalbstündigen, während der Arbeitszeit stattfindenden Seminaren zum Thema „Die zweite Miete senken“ erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie auch zuhause den Strom- bzw. Wärmeverbrauch reduzieren können.

Stromverbrauchsmessung
Um zu dokumentieren, welche Einsparungen die Aktionswoche tatsächlich bringt, wird der Stromverbrauch des betreffenden Gebäudes während der gesamten Aktionswoche gemessen, und täglich mit dem Normalverbrauch verglichen.

Energie-Check
Im Rahmen des Energie-Checks begehen Fachleute der BImA gemeinsam mit Fachpersonal des Liegenschaftsnutzers das komplette Gebäude: Diese Begehung vom Heizungskeller bis ggf. auf das Dach dient dazu, die haustechnischen Anlagen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und etwaige organisatorische Einsparpotenziale aufzudecken.

Workshop „Energieoptimierung“
Wenn eine Stromverbrauchsmessung und ein Energie-Check durchgeführt werden, wird im Abschluss an die Aktionswoche ein Workshop „Energieoptimierung“angeboten. In diesem etwa präsentieren Vertreter der BImA zunächst die Ergebnisse der Aktionswoche und des Energie-Checks sowie daraus abgeleitete Empfehlungen für die Dienststelle; anschließend wird untersucht, welche der Empfehlungen zur künftigen Reduzierung des Energieverbrauchs wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Ergebniskommunikation
Die „mission E“ im Allgemeinen und die Aktionswoche im Besonderen dienen der Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten. In diesem Zusammenhang ist die interne Kommunikation der Ergebnisse der Aktionswoche ein wichtiges motivationsförderndes Element.

Pressearbeit
„Tue Gutes, und rede darüber!“ Wenn der Liegenschaftsnutzer die Öffentlichkeit darüber informieren möchte, dass er im Rahmen der „mission E“ der BImA eine Aktionswoche für den Klimaschutz durchführt, ist das Versenden einer Pressemitteilung insbesondere am Starttag zu empfehlen. Die BImA unterstützt hierbei gerne.