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Energie-Glossar: Übertragungsverlust

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Übertragungsverlust
Der Übertragungsverlust, auch Netzverlust, ist die Differenz zwischen erzeugter elektrischer Leistung im Kraftwerk und der genutzten elektrischen Leistung. In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 6 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz nicht genutzt werden. Sie entstehen hauptsächlich durch den ohmschen Widerstand der Übertragungsleitungen. Der durch die Leitungen fließende Strom verursacht dabei eine Erwärmung der Leitungen, auch als ohmscher Verlust bezeichnet. Daneben spielen für die Netzverluste auch spannungsabhängige Verluste durch Koronaentladung, Verluste im Rahmen der Blindleistungskompensation und Verluste in den Leistungstransformatoren eine Rolle.

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