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Was sich 2017 ändert

06.01.2017, Bonn (BImA / CB)

Zum 01. Januar 2017 sind u.a. die folgenden Änderungen in Kraft getreten.

Umlage für Ökostrom (sog. EEG-Umlage) steigt.

Die EEG-Umlage ist zum 01. Januar 2017 um 0,53 Cent auf 6,88 Cent die Kilowattstunde gestiegen. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromverordnung. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert.

Energielabel für Heizkessel

Bereits seit dem 1. Januar 2016 erhalten Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, schrittweise ein EU-Energielabel. Die Bezirksschornsteinfeger sind ab 2017 verpflichtet, diejenigen Heizkessel zu etikettieren, die noch kein Label haben. Das Label informiert Verbraucher über den Effizienzstatus ihres Heizkessels.

Heizungen kommt bei der Umsetzung der Energie- und Klimaziele eine besondere Bedeutung zu. Rund 35 Prozent der produzierten Energie wird in Deutschland im Gebäudebereich verbraucht, der größte Anteil davon bei der Beheizung. Je nach Effizienz des Heizkessels können sie einen besonders großen Energieverbrauch verursachen. Dabei spielt vor allem das Alter der Heizkessel eine Rolle.

Mehr Energieeffizienz bei Dunstabzugshauben

Neue Dunstabzugshauben werden seit dem 1. Januar 2015 mit einem entsprechenden EU-Energielabel gekennzeichnet. Zu ihrer Einführung sah das Label eine Skalierung von A bis G vor. 2016 wurde die Skalierung auf A+ bis F angepasst. In diesem Jahr gilt nun eine Skalierung von A++ bis E und für das Jahr 2018 ist die Einstufung auf A+++ bis D vorgesehen.

Auf dem Energielabel für Dunstabzugshauben ist der Stromverbrauch pro Jahr angegeben. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Dunstabsaugung täglich eine Stunde, und die Beleuchtung der Dunstabzugshaube täglich zwei Stunden in Betrieb sind. Das Energielabel enthält zudem Angaben zur Effizienz der Dunstabsaugung, der Beleuchtung sowie den Fettabscheidegrad und der Geräuschentwicklung in Dezibel auf der höchsten Stufe (ohne Intensivstufe). Geräte mit 70 dB sind etwa so laut wie ein Staubsauger.

 

Bildquelle: BMWi