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Energie-Glossar: Koronaentladung

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Koronaentladung                                                                                                                                                                                                                                                       Eine Koronaentladung (oder Büschelentladung) ist eine elektrische Entladung in einem nicht leitenden Medium, beispielsweise in der Luft. Sie kommt häufig als Spitzenentladung vor und wird dabei oft mit einer Leuchterscheinung verbunden.

In der Technik sind Koronaentladungen meist unerwünscht. Sie haben jedoch auch Nutzanwendungen. Eine Koronaentladung kann benutzt werden, um eine Isolatoroberfläche gleichmäßig elektrisch aufzuladen. Dies wird bei Fotokopierern und Laserdruckern verwendet.

Bei Hochspannungs-Freileitungen stellen Koronaentladungen einen kleineren Teil der Übertragungsverluste dar. Außer Energieverlust bewirken sie Geräusche (Knistern), Funkstörungen und führen zu Aufladungen der Staubteilchen in der Luft. Zu ihrer Verringerung werden Koronaringe angebracht.

Die Entladungen sind auch allgemein unerwünscht bei hochspannungstechnischen Bauteilen wie z. B. Transformatoren und besonders bei Hochspannungsanwendungen, bei denen kein Ozon entstehen soll.

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